Urlaub und Corona

Ja irgendwie ist das ein komisches Gefühl. Noch vor ein paar Monaten war meine Aussage, wir bleiben zu Hause, nichts mit in den Süden fahren. Jetzt 2 Monate später wird derzeit fleißig angefangen zu planen. Reservierungen die alle kurzfristig storniert werden können. Auch werden ständig die Coronazahlen und mögliche Infektionsherde beobachtet. So können wir kurzfristig auf alle Situationen reagieren hoffen wir jedenfalls. Die Reise soll uns nach Sizilien führen und der Weg sind diesmal knapp 2400 Kilometer und wenn es ohne Stress ablaufen soll, werden wir am fünften Tag am Zielort eintreffen. Wobei einen genauen Ort haben wir noch nicht, aber gedacht ist der Norden oder Nordosten. Auch sind dort die Coronazahlen zur Zeit gering und große Ortschaften und Menschenansammlungen werden vermieden. Unser geplantes Ziel war ursprünglich das Umfeld von Florenz und Weiterfahrt nach Rom und dann an die Küste. Aber das haben wir abgesagt, zu viele Menschen, auch wenn die Museen jetzt nicht voll ausgelastet sind. Wir waren vor 6 Jahren in Rom und das im November, aber es war trotzdem voll. Doch das ist jetzt verschoben. Jetzt sind zwei Übernachtungen auf dem Weg nach Süden geplant, denn 24 Stunden auf der alten Fähre Zeus Palace von Livorno nach Palermo mit der Klimaanlage sind uns zu viele Menschen. Nach einer Zwischenübernachtung im Raum Verona und danach südlich von Rom werden wir wohl drei Tage Pause in Kalabrien machen. Ziel wird dann das Kloster Santo Stefano del Bosco, in der Gemeinde San Bruno sein, dort waren wir bereits 2006 das letzte Mal, auch einen Abstecher nach Tropea und zum Capo Vaticano werden wir machen. Dann werden wir in Villa San Giovanni nach Messina übersetzten nachdem wir an der herrlichen Küstenstraße entlang der Kalabrischen Küste und dem Tyrrhenischen Meer gefahren sind. Schon allein das Planen solch eines Abenteuers macht schon glückliche Gefühle frei, auch wenn dies vielleicht gar nichts wird. Es ist nicht unsere erste Fahrt mit dem Auto nach Sizilien. Davon werde ich demnächst hier ein wenig berichten, von der schönen Zeit vor Corona, um ein wenig zu träumen vom Land, wo die Zitronen wachsen.

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